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Das Kamel
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Das Kamel

Kamele sind Paarhufer und besitzen zwei Zehen. Sie haben große, breite Füße. Die werden daher auch als Tellerfüße bezeichnet. Die Tellerfüße sind wie eine Art Luftpolster und verhindern, dass die Kamele tief in den Sand einsinken.
Am Abend  werden die Vorderfüße der Kamele gekoppelt, das heißt sie werden zusammengebunden. So wird verhindert, dass die Tiere nachts weit weglaufen können. Durch die gekoppelten Füße bleiben die Tiere nachts bei ihren Menschen. Wenn sie weglaufen möchten, könnten sie nur humpeln.

Kamele fressen in der Wüste trockenes Gras, sowie trockene Büsche oder dornige Sträucher. Durch die Nahrung werden Kamele gestärkt und können viel mehr Last tragen, als ihr eigenes Körpergewicht. Kamele können aber auch ohne Nahrung längere Zeit in der Wüste überleben. In ihren Höckern speichern sie Fett, das ihnen für viele, viele Tage, manchmal bis zu zwei Wochen reichen kann. Sind die Höcker aufgebraucht, hängen sie schlapp herunter.
Kamele können auch längere Zeit ohne Wasser auskommen. Wenn sie dann an eine Wasserstelle kommen, trinken sie sehr viel auf einmal.
 
Wenn ein Sandsturm kommt, schließen sie ihre Nase und die Ohren. So können sie nicht ersticken.
Manche Kamele sind sehr stur. Wenn sie was nicht machen, was die Beduinen wollen, bekommen sie einen Ring durch die Nase. Dieser hilft ein Kamel zu zähmen, denn dann geben die Beduinen ein Seil durch den Ring und ziehen daran, dann macht das Kamel, was der Beduine will.



Adil (Mike), 11 Jahre