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Troglodytische Höhlen
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Troglodytische Höhlen

Die Bewohner der Randgebiete der Sahara leben zum Teil in selbst gegrabenen Wohnhöhlen, den troglodytischen Höhlen. Sie verzichten weitgehend auf  Elektrizität und anderen modernen Luxus.
Wie in modernen Häusern gibt es auch in den Lehmhöhlen in der Sahara einen Haupteingang.


Der Eingang kann aus Treppen oder Kletterstufen bestehen. Die Höhlen sind oft bis zu 4-5 Meter tief in die Erde gegraben. Die Türen bestehen oft aus Holzbrettern. Die Türhalterungen werden aus leeren  Konservendosen angefertigt und in die Wand eingegraben. Fenster gibt es nicht.
Es gibt Kinderzimmer, einen Wohnraum, eine Küche mit Vorratskammer und Schlafzimmer.
In den Schlafräumen liegt man auf Matten als Unterlage und man hat Kissen und Decken.
 

Immer wenn man ein neues Zimmer braucht, gräbt man weiter in die Erde hinein.
Oft gibt es einen nach oben offenen Raum in der Mitte der Wohnanlage, wo sich die Familie trifft. Manchmal werden hier auch Haustiere, wie zum Beispiel ein Kaninchen oder Hunde gehalten.



Zenedine (Kevin B.), 11 Jahre