Copyright (c) 2015 Dr. phil. Ulrike Roppelt

 

Zitate
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‘Ja, ich liebe meine Sahara. Ich liebe sie mit einer dunklen, geheimnisvollen, tiefen, unerklärlichen, aber durchaus wirklichen und unzerstörbaren Liebe.’

'Wann werde ich dich wieder sehen, du Zauberland, du unwiderbringliches Land des Schweigens und der Ruhe, fern von der lärmenden Welt, du Land des Traumes und der Trugbilder, das die Unruhen Europas ungerührt an sich vorüber ziehen lässt?'

'Ich liebe diesen Ort, ich liebe das Leben des Orients.'

‘So gibt es in manchen Zeiten des Lebens Augenblicke, in denen nichts Aussergewöhnliches geschieht, die man aber wegen ihrer unsäglichen Sanftheit nie vergisst’

‘Seine Stimme war rein und weich: keine andere hatte mir je den geheimen und undefinierbaren Charme dieser alten arabischen Musik, die vor mir schon zahllose traurige Seelen verrückte, so voll vermittelt.'

'Die seltsamen länglichen Köpfe mit den vorgestreckten Unterlippen und den grossen sanften Augen wiegen sich langsam auf den beweglichen und gestrafften langen Hälsen.'

‘Ich beobachte den endlos fliessenden Sand der Düne, wie weisse Wellen eines stillen Ozeans..... Ja, ich liebe dieses Land aus Sand und Stein. Dort haben die Winde des Himmels freies Spiel: sie bauen Hügel, graben Täler, reissen Abgründe auf und schaffen je nach Laune des Tages neue vergängliche Landschaften.’

‘Wer gibt mir die schweigenden Nächte zurück, die müssigen Streifzüge durch die salzigen Ebenen ...? Ich erkenne sie wieder in all ihrer Pracht, mit ihren trübseligen Zaubereien, diese Erde, die unter der ewigen Liebkosung der Sonne wie von Sinnen ist..... Ja, ich liebe dieses Land aus Sand und Stein.'

'Ich erkenne sie wieder in all ihrer Pracht, mit ihren trübseligen Zaubereien, diese Erde, die unter der ewigen Liebkosung der Sonne wie von Sinnen ist. Nomadin werde ich mein ganzes Leben lang bleiben, verliebt in wechselhafte Horizonte, in noch unerforschte Fernen, denn jede Reise ist eine Erforschung.'

‘Reisen ist, wenn man nicht denkt, sondern die Abfolge der Dinge vorbeiziehen sieht, wenn sich das eigene Lebensgefühl dem Maß des Raumes einfügt. Die sich langsam entfaltende Monotonie der Landschaft trägt dazu bei, uns Erholung von jenen Falten zu gönnen, die wir angenommen haben; uns mit einem Gefühl von Leichtigkeit und Ruhe zu durchdringen, das dem wie im Dampfbad transportierten, im Fieber liegenden Reisenden nicht zuteil werden kann. Beim ruhigen Schritt der vor Hitze ermatteten Kamele bewahren die geringsten Zufälligkeiten des Weges in meinen Augen ihre bildhafte Schönheit. Es sind keine aufgeregten Situationen; es ist ein ruhiger, lebendiger Geisteszustand, der einst allen menschlichen Rassen eigen war und sich heute noch, ganz in unserer Nähe, im Blut der Nomaden verewigt.’

'Und jeden Tag stieg die selbe unerbittliche Sonne am Himmel auf, um der Erde ihre letzte Feuchtigkeit zu entziehen und ihr eifersüchtig zu verbieten, außerhalb ihrer eigenen launischen Spiele in den opalen Morgen- und den purpurn vergoldeten Abendstunden ein eigenes Leben zu führen.’

‘Dort gibt es Landschaften, die der Tyrannei der Zeit zu entrinnen scheinen und sich fast unberührt erhalten: Sie allein sind in der Lage, auch den mattesten Seelen jenen Schauder und jene Trunkenheit zu geben, die sie auf immer verloren glaubten.'

'Und so gibt es auf den Straßen der Wüste lange Stunden ohne Traurigkeit, ohne Langeweile, unbestimmt und erholsam, in denen man vom Schweigen leben kann.'

'Das ist mein wahres Leben, das Leben eines ungebundenen Geistes, der sich von tausend alltäglichen Zwängen befreit hat und der durstig ist nach einem Leben unter freiem Himmel und im hellen, schillernden Licht der Sonne. Solange es die wunderbare Weite der Sahara gibt, habe ich immer eine Zuflucht, wo meine geplagte Seele sich von den kleinlichen Sorgen des modernen Lebens erholen kann.’

'Wer gibt mir die schweigenden Nächte zurück, die müßigen Streifzüge durch die salzigen Ebenen? Ich liebe diesen Ort, ich liebe das Leben des Orients, es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass es zu Ende ist.'

‘Ich glaube, es gibt prädestinierte Stunden, höchst geheimnisvolle, privilegierte Augenblicke, in denen Landschaften ihre Seele enthüllen, in denen wir plötzlich die einzige, unauslöschliche Sicht begreifen.’

'Langsam steigt die Sonne auf. Sie schwimmt in einem Ozean aus karminroten Lichtern, die unmerklich mit dem Gold des Zenit verschmelzen.'

'Ein Recht, das die meisten Menschen vernachlässigen, das nur wenige für sich fordern, ist das Recht auf ein unstetes Herumirren, das Recht auf Vagabandage. Und doch, die Vagabandage ist Befreiung und das wandernde Leben auf der Straße ist Freiheit.’

‘Welch ein glückseliges Gefühl, eines Tages mutig alle Fesseln abzuschütteln, welche das moderne Leben und die Schwäche unseres Herzens uns unter dem Vorwand der Freiheit auferlegt haben, sich symbolisch mit Stab und Bettelsack zu rüsten und einfach fortzugehen!’

‘Für den, der den Wert, den köstlichen Reiz der einsamen Freiheit kennt, ist der Aufbruch der mutigste und schönste Akt der Welt!'